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Herr B. schrieb uns:
Hallo!
Die Reise auf der MS Gertrud von Rotterdam bis Melilla, Sevilla, Lissabon, Felixstowe und wieder Rotterdam, war für mich ein einmaliges aber hoffentlich nicht das letzte Erlebnis auf See. Ich durfte meinen Opa, einen erfahrenen Seefahrer, auf dieser Reise begleiten. Die Reise ging von Rotterdam aus los und sofort war ich beeindruckt von der gewaltigen Welt aus Stahl, die sich mir offenbarte. Das Schiff lag ruhig und wunderschön da und ich konnte mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, wie die See eine solche Tonne bewegen mag. Wie ich später erkannte, war dieses Schiff im Gegensatz zu den anderen, wirklichen Kolossen auf See, ein kleines süßes Schiffchen. Die Mannschaft war sehr freundlich und schon am ersten Abend habe ich mit ihnen sehr viel Spaß gehabt. Mit enormer Wucht traf mich an diesem, jenen ersten Abend jedoch die Naturgewalt und ich erkannte schnell, wie sich so ein Schiff bewegen kann. Der Wellengang war leicht. Er war schnuckelig, aber für einen Grünschnabel wie mich war er enorm und ich brauchte durchaus meine Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Vor allem in den engen Gängen des Schiffes war die Luft sehr schlecht und zu dem mulmigen Gefühl wegen des Seegangs kam noch die schlechte Luft, was mich immer häufiger an Deck trieb um mir einen solch wunderbaren klaren Wind um die Nase wehen zu lassen, wie es ihn wohl nirgendwo ein zweites Mal gibt. Noch jetzt spüre ich ihn, wie er die Sinne fort trug und wie das Salz auf den Lippen schmeckte. Es bestand immer die Möglichkeit sich frei auf dem Schiff zu bewegen, bis auf die Tage an denen der Seegang wirklich so schlimm war, dass ich mich an beiden Seiten meiner Matratze festhalten musste, um nicht aus meiner Koje zu fallen. Auch war es trotz der Freiheit auf dem Schiff nicht gerne gesehen, wenn man in die Nähe des Bugs kam, denn dort wurde gearbeitet und man war außer Reichweite. Wenn man jedoch unbedingt dorthin gehen wollte, aus was für Gründen auch immer, war es von Nöten sich beim Kapitän abzumelden. Die Wichtigkeit, sich abzumelden erkannte ich anfänglich nicht und hielt mich einfach irgendwo auf. Mal vorn mal hinten mal irgendwo, dann hockte ich zwischen den Containern und spielte Gitarre usw. bis mein Fehlen Aufsehen erregte und ein Tumult ausbrach, woraufhin ich das Verbot bekam mich im vorderen Bereich aufzuhalten.
Es war alles in allem eine wunderbare, einzigartige Reise, die ich niemals vergessen werde. Niemals werde ich die Delphine vergessen die unserem Schiff folgten und dann und wann aus dem Wasser sprangen und ihre schönen Körper der Sonne preisgaben. Nie werde ich die Mannschaft und den Kapitän vergessen, den mein Opa so oft auf der Brücke beehrte. Mit dem man sich super unterhalten konnte und der jede Frage, ob geographisch oder menschlich zu beantworten wusste. Nie werde ich die Schönheit der Länder, die wir zwar oft nur kurz, dennoch intensiv erlebten, vergessen. Nie werde ich die Lichter, die Lichter der Ferne vergessen, nie die Weiten des Meeres, nie diese Naturgewalten, die so brutal und so imponierend zuschlugen und das Gefühl immer und immer wieder klein zu sein hervor rief. Nie die Freiheit, die man unter den Sternen auf dem Meer hat und die ich wohl so nie mehr spüren werde.
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Herr F. schrieb uns:
Sehr geehrte Frau Pfeiffer, sehr geehrter Herr Pfeiffer,
zugesagt hatte ich, mich zu melden.
Am 29. Mai ging ich an Bord der OPDR Lisboa in Rotterdam.
Die aus Ihrem Hause erhaltenen Infos zu Anreise, Immigration-Office, Taxifahrt pp. hätten besser nicht sein können.
An Bord wurde ich wie in der 1. Klasse behandelt, obwohl das Verladegeschäft auf Hochtouren lief und die Besatzungsmitglieder andere (wichtigere) Aufgaben zu bewältigen hatten.
Vom Kapitän wurde ich sofort begrüßt.
Keine Sorge, es folgt kein Roman.
Das Klima an Bord war ausgezeichnet. Der Kapitän und die Offiziere unterstützten mich bei allen Fragen - und ich hatte viele Fragen.
Auch für die Landausflüge gab es Infos in Hülle und Fülle.
Fazit: ich habe mich rundum wohl gefühlt und hatte den Eindruck, das Kapitän, Offiziere und Mannschaften ein ausgesprochen gutes Verhältnis untereinander hatten und pflegten. Das war auch und besonders bei der Grillparty auf der Rückreise zu sehen.
Der polnische Kapitän ist ein vielseitig interessierter und gebildeter Mann, mit dem ich viele anregende Gespräche führen konnte. Er half und unterstützte, wo er nur konnte. Gleiches gilt für die ukrainischen Offiziere.
Außerdem hatte ich genügend Zeit zum Lesen und Musikhören.
Schlusswort: Ich würde es wieder tun!! Das Preis-Leistungsverhältnis halte ich für angemessen.
Da meine Frau für diese Art zu reisen leider nicht zu begeistern ist, werde ich vielleicht in zwei Jahren eine weitere Reise auf einem Frachtschiff buchen. (Bei Pfeiffer natürlich nach den positiven Erfahrungen)
Bei der Vermittlung von Frachtschiffreisen wünsche ich Ihnen allen weiter viel Erfolg.
Herr W. schrieb uns:
Hallo liebe Agentur Pfeiffer,
nachdem ich Zeit hatte die Reise zu rekapitulieren, möchte ich gerne ein erstes Feedback loswerden. Rundherum gesagt, es war ausgesprochen interessant als Passagier die MS Gertrud begleiten zu können. Ihre Beschreibungen über das Leben und Reisen auf einem Frachtschiff treffen das Thema sehr wirklichkeitsnah. Angefangen von der offenen und herzlichen Aufnahme an Bord bis hin zum ganz normalen (Arbeits)alltag der sich nach kurzer Zeit auch für den Passagier einstellt, haben sich meine Vorstellungen wie es wohl an Bord eines modernen Containerschiffes zugeht, positiv erfüllt. Man fühlt sich schnell heimisch an Bord. Wobei der Begriff "Arbeitsalltag" natürlich für den Passagier ganz entspannt aus der Distanz zu betrachten ist.
Der riesige Hafen in Rotterdam oder die beeindruckende Kaianlage in Felixstowe mit ihren gigantischen Portalkränen und die unglaubliche Geschwindigkeit der Be- und Entladevorgänge aus nächster Nähe erleben zu können, ist eine interessante Sache. Und das alles erlebt man nicht etwa als Tagesbesucher auf einer Hafenrundfahrt bei Kaffee und Kuchen, sondern aus der exponierten Sicht eines an sich ja unbeteiligten Beobachters, der sich während seines Aufenthaltes an Bord eines Frachtschiffes kurzerhand ganz nah und mittendrin im turbulenten Geschäft des Weltweiten Warenumschlages wieder findet. Vor Tanger in der warmen Abendsonne auf Reede zu liegen, und zuvor auf der Fahrt erlebt zu haben, wie im Dunst am fernen Horizont doch tatsächlich Afrika auftaucht, vermittelt einem etwas von dem Gefühl, das man gerne als "die große weite Welt" umschreibt. Und überhaupt, angefangen beim kleinsten Fischerboot, den großen Fähren/Speedbooten bis hin zu den gigantischen
Container- und RoRo-Schiffen, welche auf den Wasserstrassen als permanente Begleiter anzutreffen sind... was für ein Verkehr und eine Geschäftigkeit auf dem Meer herrscht, unglaublich.
Ein Wehrmutstropfen liegt Naturgemäß in den sehr kurzen Liegezeiten. In Felixstowe standen hierfür gerade mal 4 Stunden zur Verfügung. Auf einen Landgang verzichtet man dann besser. Zumal die Liegezeit und somit auch die avisierte Zeit für einen Landgang dann Aufgrund schnellerer Löschung auch noch um eine halbe Stunde unterboten wurde, worauf es sofort hieß, "Leinen los"! Wenn man da als Landgänger unterwegs ist, winkt man schlimmstenfalls vom Kai aus mit einem Taschentuch dem Dampfer hinter her. Ok. soweit kam es ja nicht. Ich denke der Schwerpunkt einer solchen Fahrt liegt eindeutig auf dem maritimen Bereich. Wie mag das Seefahrerleben wohl vor 40 Jahren ausgesehen haben, als es noch keine Container gab und auch die Mannschaft noch Zeit für Landgänge hatte? Die Zeiten für Seefahrerromatik scheinen zumindest für die Seefahrer selbst endgültig vorbei zu sein.
Ein wenig problematisch war für mich das Schlafen. Nicht wegen der Schiffsbewegungen, wir hatten teilweise bis Stärke 8, was mir nichts ausgemacht hat. Vielmehr Aufgrund des im Hintergrund fortwährend dröhnenden Diesels. Trotz Ohrenstöpsel war die Geräuschkulisse unter Fahrt immer noch recht "kräftig", und die Matratze wirkte wie ein Resonanzkörper. Wobei dieses Problem nur in der Koje auftrat, im Wohnraum war es an sich Ausreichend leise. Vielleicht ist es nur eine Frage der Dämmung des Schlafraumes. Richtig ausgeschlafen war ich deshalb auf dieser Reise eigentlich nie, wobei dies für die 2 Wochen alles in allem erträglich blieb. Ich habe das Problem erfolgreich mit reichlich Kaffee beim Käpt´n auf der Brücke "bekämpft".
Dann sei noch die Sat/TV-Anlage zu nennen. Fernsehempfang war nur teilweise oder gar nicht möglich, weil die Bordtechnik keinen konstanten Empfang ermöglicht und Aufgrund der Schiffsbewegungen immer wieder den eingestellten Sender verliert. Das nur am Rande, für mich war es kein Problem, da ich froh war auch mal ohne Glotze leben zu können. Es ist vielleicht für zukünftige Passagiere wichtig.
An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen Dank an den Kapitän nebst Mannschaft für die Gastfreundschaft und die interessante Zeit an Bord richten. Das offene Entgegenkommen und letztlich auch die Unkompliziertheit und die Freiheiten welche der Passagier an Bord geniest, machen eine solche Fahrt aus.
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Herr G. schrieb:
Meine Fahrt mit der Cartagena liegt nun schon einige Wochen zurück und es wird Zeit mich für Ihren Service zu bedanken. Viele Grüße.
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Herr S. aus B:
Sehr geehrter Herr Pfeiffer,
nach zwei erlebnisreichen Wochen auf See und an Land bin ich voller Eindrücke wohlbehalten aus Marokko und Spanien zurück!
Die MV Gertrud wurde schnell mein fahrendes Zuhause, denn Kapitän und seine internationale Crew waren mir sehr herzliche Gastgeber und kundige Reisebegleiter. Unterbringung und Service waren angenehm, zumal ich das Privileg hatte, auf dieser Fahrt der einzige Passagier zu sein. Die Organisation der Reise hat prima geklappt und war mit ihrem spannenden EndspurtTeil des Erlebnisses. Herzlichen Dank dafür!
Ich wünsche allen an Bord der MV Gertrud immer eine gute Fahrt und eine sichere Heimkehr!
Frau M.:
Es war eine großartige Idee uns auf die „Rheintal“ umzupolen. Eigentlich wollten wir ja ins Mittelmeer und hatten uns entsprechend mit Literatur eindeckt…
Doch die Rheintal-Reise vom 15.- 30.September 2006 wurde zum vollen Erfolg!
Die Startverschiebung und die komplizierte Anfahrt zum Hafen in Rotterdam verrauschen schon beim Betreten des Schiffs im trüben Hafenwasser.
Freundlicher Empfang zwischen Containern und Kränen bei Mitternachtsbeleuchtung. Sehr speziell!
Am nächsten Morgen sahen wir dann die Mannschaft, mit der wir zwei volle Wochen zusammenlebten. Gefangen auf 100x17 Metern, an einem beweglichen Ort, und jeden Tag ein neuer An- und Ausblick. Das hatten wir uns seit den Teenager-Zeiten gewünscht.
Eine äußerst sympathische Mannschaft um Käpt’n Ebert. Nie war ein lautes Wort zu hören, der Käpt’n führte mit Ruhe, Überlegenheit und Menschenkenntnis und ist ein fantastischer Anleger.
Auch bei bewegter See gab es nie eine Kollision mit dem Anlegepier. Die Lotsen waren begeistert und die müssen es ja wissen. Jederzeit konnten wir blöde Fragen stellen uns wurde immer ausführlich und gut geantwortet. Unsere Gegenwart auf der Brück schien nie unerwünscht. Die Lotsen, die wie James Bond unser Schiff kaperten, durften wir begrüßen und verabschieden. Wir kamen uns vor wie die seafaring women aus dem 18. Jahrhundert etwas moderner.
Auch das leibliche Wohl litt nicht. Der begabte Kiribati-Koch verstand sein Handwerk mit vielseitigen und schmackhaften Speisen. Nichts Überkandideltes aber solide sodass wir nach voll erlebten Tagen glücklich in unsere komfortablen Kabinen entschwanden und seetüchtig uns in den Schlaf wogten.
Lissabon, Oporto absolute Spitze auch Felixstowe mit seiner Puppenhausarchitektur - waren landgängerisch ein voller Erfolg.
Jederzeit kann’s von mir aus wieder losgehen. Vor allen Dingen wenn es ein Schiff wie die Rheintal ist, was außerordentlich gut instand ist und gut gepflegt wird. Bravo für Käpt’n Ebert!
Frau Q. und Herr R. aus H.:
Liebes Pfeiffer Team !
Wir möchten uns nach unserer Rückkehr ( IFR 140 v. 18.05.10 bis 08.06.10 ) endlich bei Ihnen melden und zum Ausdruck bringen, dass es wie immer klasse war. (es war unsere 4. Frachtschiffreise)!
Die beiden zusätzlichen Häfen, Porto und Melilla, verkürzten zwar die Landgänge, aber so kamen wir auch nach Afrika. Wir haben die OPDR TENERIFE zu unserem „Lieblingsschiff“ erklärt und wollen auch das nächste Mal wieder eine Reise auf ihr buchen.
Es war wie immer: Super Kapitän, Super Besatzung, wunderbares spanisches Essen und, und, und...!!! Wir möchten uns bei Ihnen für die tolle Betreuung bedanken und Sie können uns für nächstes Jahr schon mal vormerken.
Noch ein kleiner Tipp von uns: Am entspannendsten haben wir bisher in Hamburg in der Seemanns Mission „Duck Dalben“ auf unser Schiff gewartet. Wir konnten im PC - Monitor der freundlichen Missions-Mitarbeiter verfolgen, wo sich unser Schiff zur Zeit befindet und sind dann sogar noch kostenlos mit dem Shuttle zum Schiff gebracht worden!
Frau T. und Frau M. schrieben uns:
Liebe Pfeiffers,
jetzt sind wir schon seit 2 Wochen zu Hause. Der Alltag hat uns wieder im Griff, aber die Erholung hält noch an.
Es war unsere 4. Reise. Jede der Reisen (Norwegen, Irland, St. Petersburg) hat uns sehr gut gefallen. Diese Reise zu den Kanarischen Inseln war aber, nicht nur der Route wegen, die schönste. Die komplett spanische Crew war ungemein zuvorkommend und strahlte Harmonie, Ruhe und Kompetenz aus.
Der Koch kann sich sicher mit jedem Kreuzfahrer- oder Sterne-Koch messen. Fisch- und Fleischgerichte, frisches Gebäck und knackiges Obst zum Dessert – Diät wäre absolut nicht angebracht gewesen. Leider haben wir es versäumt den zu Wochenenden und Feiertagen mit Tappas „dekorierten“ Tisch zu fotografieren.
Der Stewart hat uns, bei Tisch und hinsichtlich des sonstigen Bordlebens, freundlich, liebenswürdig und engagiert umsorgt. Ich habe es sehr bereut, meinen spanischen Sprachreiseführer nicht mitgenommen zu haben. Es war kein Problem unsere Wünsche – auf Englisch, notfalls pantomimisch - mitzuteilen, aber ich hätte doch gerne unsere Dankbarkeit und Zufriedenheit auf Spanisch deutlich gemacht. Der Kapitän und die Offiziere sprachen natürlich perfekt Englisch.
Sehr komfortabel war die „Versorgung“ mit Stadtplänen, Angaben über Liegeplatz, Kontaktadressen und Telefon-Nummern, sowie Besichtigungstipps durch unseren Kapitän. Er hat auch sehr freundlich und mit Engagement jederzeit nautische oder touristische Fragen beantwortet. Auch die anderen Offiziere und Crew-Mitglieder waren jederzeit sehr hilfsbereit und auskunftswillig. Z.B. hat der 1. Ingenieur uns nicht nur das Schiff und die Maschine gezeigt und erklärt (sehr beeindruckend, dass das Schiff den Antriebsdiesel soweit nutzt, dass es zum autarken System wird), sondern auch regelmäßig beim Abendessen vielseitig und kurzweilig unterhalten.
Einziger Wermutstropfen der Reise waren die kurzen Liegezeiten (aufgrund der Wirtschaftskrise gab es wenig Ladung und folglich kurze Ladezeiten). 4 Stunden in Canical anstelle der erwarteten 24 Stunden (oder zumindest ausreichend Zeit für die Fahrt nach Funchal) auf Madeira war schon eine herbe Enttäuschung. Unser Kapitän hat alles in seiner Macht stehende getan um uns Zeit für die Landgänge zu verschaffen – auf Madeira konnte er nichts tun, aber auf Teneriffa hat er uns 2 Stunden weitere Liegezeit „geschenkt“.
Highlights der Reise waren die große Fiesta mit beeindruckendem Feuerwerk zum „San Juan“-Feiertag auf Gran Canaria und die vielen Delfine, die immer wieder unseren Weg gekreuzt haben.
Frau E. schrieb uns:
ich habe die o.g. Reise, die ich bei Ihnen gebucht habe, voll genossen.
Das war für mich ein absolutes "Highlight".
Ich war voll zufrieden, alles hat gestimmt. Die Schiffscrew war nett, das Essen himmlisch, die Eindrücke waren fantastisch.
Wie sie "lesen", bin ich total zufrieden und ich habe mir vorgenommen, noch einmal eine Frachtschiffreise zu machen.
Nur noch eine kleine Anregung: die 2 Sonnenliegen, die an Deck waren, davon war eine kaputt.
Frau Q. und Herr R. schrieben uns:
Hallo liebes Pfeiffer - Team!
Wir sind letzte Woche von unserer Frachtschiffreise IFR 140 zurück gekommen. Dies war unsere dritte, aber auch die allerschönste. Die Besatzung der "OPDR Tenerife", mit Senior Capitan G., ist super freundlich und sehr herzlich. (vor allem der Empfang mit einer Riesentorte, auf der "Welcome on Board" stand)!!!
Das spanische Essen war sehr lecker und reichlich. Die Kabine war sehr groß (mit 3 Fenstern und ein 2 x 2m Bett ).
Wir hatten unglaublich viel Spaß mit der ganzen Besatzung, an Bord und auch an Land. Sie werden wohl weiter mit uns rechnen müssen. Diese Reisen machen süchtig!
Ehepaar F. aus P.:
Die OPDR Las Palmas ist pünktlich in Hamburg am Schuppen 80-81 und wir können gleich unsere Kammer Backbordseite beziehen. Wir haben uns für die Route zu den Kanarischen Inseln entschieden.
Punkt 9 Uhr heißt es Leinen los. Während das Laden der Container in Hamburg fast beschaulich verlief, ging es in Rotterdam sehr turbulent zu. Zeit ist Geld, die Devise auf der gesamten Fahrt für die 14köpfige Crew, aber nicht für uns Passagiere. Wir haben Zeit zum Lesen oder einfach nur auf dem Meer nach Delfinen Ausschau halten.
Zwischen Hamburg und Rotterdam empfängt uns Kapitän Lopez Pereiro zu einem Gespräch, sagt uns, was wir dürfen und was nicht. Leider dürfen wir aus Sicherheitsgründen nicht den Gang zum Bug benutzen, also keine Jogging-Tour 126 m hin, 126m zurück. Dafür steigen wir die Stufen 5 Etagen zur Brücke mehrmals am Tag hoch. Zu jeder Zeit, auch nachts, sind wir beim Kapitän und seinen Offizieren willkommen. Trotz nicht ausreichender Englischkenntnisse bei uns ist die Verständigung gut.
Am späten Abend in Rotterdam Leinen los, der nächste Hafen heißt Felixstowe/Ostengland. Wir sehen Felixstowe bei Sonnenaufgang. Ein Naturschutzgebiet mit Museum und ein Fort der Landgarde aus viktorianischer Zeit sind gleich am Hafen. Dort kann unentgeltlich ein Taxi der Seemannsmission angefordert werden. Ein Bus fährt direkt zur Stand, aber eine Wanderung entlang der Seepromenade ist empfehlenswert. Zu einem Pubbesuch in der Nacht hatten wir auch noch Zeit. Englische Pfund können an Bord oder in der Mission getauscht werden.
Bei schönem Wetter geht es vorzeitig um 14 Uhr in See. Das Mittag- und Abendessen ist reichhaltige, sehr schmackhafte, spanische Hausmannskost. Die Mahlzeiten werden gemeinsam mit Kapitän, Offizieren, Chief Ing. und Assistent in der Messe eingenommen. Sonntags gibt es zum Frühstück Kuchen, Trinkschokolade, extra dick und süß, mittags kalte Küche, Tapas spanische Spezialitäten wie Sardellen, Schinken, Ziegenkäse, Garnelen, Calamares, Salate, Oliven also Herz bzw. Magen, was willst du mehr und natürlich Rotwein.
Vor uns der Ärmelkanal mit der Meerenge von Dover Calais im schönsten Sonnenschein und 4 Tage nur Wasser bis Santa Cruz de Tenerife. Viel Zeit zum Lesen auf dem Sonnendeck, denn das Wetter ist uns hold (noch), Brückenbesuche und der Chief zeigt und stolz seinen Maschinenraum. Wir sind von der Technik stark beeindruckt.
In der Biscaya ist Schluss mit lustig, der Atlantik demonstriert seine Naturgewalt. Duschen ist abenteuerlich und in der Kammer muss alles gesichert werden.
Nach 4 Tagen Orkantief endlich ist das Panorama von Santa Cruz de Tenerife in Sicht. 10 Minuten mit dem Bus, und schon sind wir im Zentrum. Wir haben einen halben Tag Zeit, die herrlich gelegene Stadt zu erkunden.
Das nächste Ziel ist nach 3 Stunden volle Fahrt Gran Canaria. Hier sehen wir Kathedrale, Paläste, Einkaufsmeile und wunderbare Plätze zum Verweilen beim Wein.
Die Blumeninsel Madeira mit der Hauptstadt Funchal erreichen wir am nächsten Morgen. Funchal ist in Bergen eingebettet. Ein Plus der Route: alle Liegeplätze sind nur 10.15 Minuten von den Städten entfernt. Einen ganzen Tag haben wir Zeit für die Stadtbesichtigung. Botanische Gärten mit Blumen und Baumraritäten, wie der uralte Drachenbaum, sind zu bestaunen. Bald heißt es wieder auf zum nächsten Ziel, entlang der marokkanischen Küste zur spanischen Enklave Ceuta, 6 Stunden bleiben uns für diesen kleinen spanischen Stadtstaat in Marokko. Die Mitteilung vom Kapitän, dass wir noch am Abend zusätzlich Tanger, die weiße Stadt am Meer, anlaufen, erfreut uns sehr. Im Abendschein durchfahren wir die Straße von Gibraltar von der Brücke sehen wir den Felsen im Dunst und das Atlasgebirge von Marokko im traumhaften Abendlicht.
Früh am morgen in Tagner, die Kasbah und engen Gassen sind menschenleer, doch schon gegen Mittag ist Markt und freundliche Menschen zeigen uns den Souk. Es ist Sonntag, die Basare sind übervoll mit Händlern und Bauern, die Obst und Gemüse anbieten. Im Hafen liegen Boote zu hunderten, Fischer bieten frischen Fisch an und ein Gewirr von Netzen wird zum neuen Fang vorbereitet. Abends zum Dinner essen wir köstlich gebratenen Fisch.
Kurs auf Cadiz. 2 Stunden dauert die Überfahrt zur 3000 Jahre alten Stadt. Noch am Abend gehen wir von Bord zum Stadtbummel. Wir haben 2 ganze Tage für die Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt.
Wieder 4 Tage nur Wasser, Atlantik, Biscaya und Ärmelkanal.
Der spanische Nationalfeiertag, 12.Oktober, beschert uns wieder ein Festessen mit Leckerbissen, Rotwein und Likörchen. Noch einmal Felixstowe, Rotterdam und bei Kaiserwetter auf der Elbe nach Hamburg, wo alles begann. Der herzliche Abschied von Kapitän Manuel Lopez Pereiro und der Crew bleibt und in Erinnerung. Eine Reise mit Pfeiffer-Frachtschiffen werden wir für die Zukunft wieder einplanen.
M. und H. Sp. schrieben uns:
Liebes Pfeiffer-Team, nur soviel: es war eine SUUUUUPER-REISE, Kapitän R. nicht zu toppen, Offiziere, Ingenieure sowie die Mannschaft sehr angenehm, alle immer freundlich und hilfsbereit, das Essen sehr gut und reichhaltig ( wir mussten aufpassen dass wir nicht rundlich wurden), immer Softdrinks zu den Mahlzeiten, die See fast immer glatt wie auf einem Ententeich, fast immer warm und sonnig- was will Mann/Frau noch mehr?
Auch die "Wohnung" heimelig mit sehr viel Stauraum.
Landgänge mit z.T. viel Zeit, wir hatten immer Glück. Auch Ihre Unterlagen verdienen Lob, so sollte es eigentlich sein. Wir werden sicher wieder bei Ihnen buchen.
Herr T. berichtet von unterwegs:
25.04.10
Hallo,
wir driften kurz vor Istanbul und morgen gehe ich von Bord. Zeit für ein Feedback! Die Reise war ein Erlebnis. Der Atlantikschwell war ein bisschen unangenehm. Umso schöner war die Fahrt durch das Mittelmeer. Leider fanden die Passagen durch die Strasse von Gibraltar und die Inseln der Ägäis bei Nacht statt. Dafür konnte ich die Dardanellen bei Tag genießen. Man kann halt nicht alles haben.
Herr R. aus U.:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich von der Frachtschiffreise IFR 160 zurückmelden. Ich habe das Schiff aus persönlichen zeitlichen Gründen am 08.03. in Taranto verlassen, was aber nicht bedeutet, dass mir die Reise nicht gefallen hat, sondern ganz im Gegenteil. Die Reise war von der Größe des Schiffes und von dem Fahrtgebiet sehr interessant und hat viele Eindrücke von dem östlichen Mittelmeerraum gebracht. Auf zeitlich bedingte Verzögerungen sollte man sich bei dieser großen Rundreise einstellen. Wie ich gestern erfahren habe, liegt das Schiff gerade im Nebel vor Venedig. Der Kapitain und die Mannschaft haben sich alle Mühe gegeben das Bordleben und die Landgänge für die Passagiere zu gestalten.
Die Brücke des Schiffes war unser zweites Zuhause und wir kamen uns manchmal schon wie ein Teil der Besatzung vor.
Besonders eindrucksvolle Landgänge waren die in Ägypten mit einem Kurzbesuch der Pyramiden in Kairo, die Stadtführung in Jerusalem der Hafen Mersin in der Türkei und der längere Aufenthalt in Taranto mit Möglichkeiten zu Fahrten ins Hinterland. Die Städte Venedig, Ancona und Rijeka hinterließen auch bleibende Eindrücke. Die Betreuung durch die Agenten der Charterreederei war gut, vielen Dank auch für ihre professionelle Unterstützung beider Buchung dieser Reise. Ich freue mich schon auf die nächste Reise.
Herr R. schrieb:
Hallo Herr Pfeiffer,
meine Reise von Hamburg nach Limassol ist - leider - längst beendet. Ich bin noch ein paar Tage auf Zypern geblieben; es hat alles geklappt.
Zum Schiff und der Manschaft von Kpt. D.: Hochachtung! Ein sehr angenehmes Reisen mit ausreichenden Möglichkeiten, das Schiff (die Technik) und die Besatzung kennenzulernen. Der Chief-Mate hat sich viel Mühe gegeben, den Aufenthalt an Bord für mich und einen weiteren Gast so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Pool, das gute Essen (Lob an den philipp. Koch) und die entspannte Stimmung an Bord waren wohltuend - das Wetter auch. Als Höhepunkt durfte ich das Schiff per Hand steuern - bei ca. 40.000ts und 207 Meter Länge ist es viel schwieriger Kurse zu halten, als ich mir zunächst vorgestellt hatte. Auch die Maschinenanlage beeindruckte - dank einer guten Führung durch den 2. Ing.. Da ich in Limassol schon wieder aussteigen musste, wurde die für die Rückfahrt geplante Grillpartie auf die Hinfahrt verlegt, so dass ich auch in den Genuss eines schönen Bordfestes kam.
Natürlich ist es mein Wunsch irgendwann wieder eine neue Frachtschiffreise zu machen.
Mit bestem Gruß - und Dank für Ihre Vermittlung
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Ehepaar J. aus B.:
Sehr verehrte Frau Pfeiffer, sehr geehrter Herr Pfeiffer,
wir möchten uns noch mal auf diesem Weg recht herzlich für Ihre Bemühungen zum Gelingen der Frachtschiffreise, die uns auf der CMA CGM Baudelaire von Malta nach Hamburg führte, bedanken. Die Reise mit einem Frachter ist eine sehr interessante Reiseart, bei der man viel erlebt und die einen Hauch von Abenteuer hat. Als Passagier bekommt man einiges zu sehen und hat doch sein „Heim“ immer bei sich.
Bedanken möchten wir uns vor allem bei dem Kapitän und der Besatzung der CMA CGB Baudelaire. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und haben uns an Bord richtig wohl gefühlt. Alle unsere Fragen, mit denen wir die Besatzung gelöchert haben, wurden beantwortet und trotz der vielen Arbeit wurde sich Zeit genommen. Dadurch haben wir einen sehr guten Einblick in eine für „Landratten“ unbekannte Welt erhalten. Im Ergebnis haben wir tiefen Respekt vor der Arbeit der Seeleute und zollen der Professionalität große Anerkennung. Es ist beeindruckend, wie solch ein Stahlriese wie die Baudelaire bewegt wird.
Bei der Navigation haben uns die Präzision und technische Möglichkeiten der heutigen Zeit fasziniert. Im Maschinenraum steht man angesichts der Dimensionen und der Leistungsfähigkeit mit Staunen von den Aggregaten.
Unsere Kammer war sehr komfortabel und gemütlich. An der Sauberkeit der Kammer, aber auch des gesamten Schiffes kann sich so manches First-Class-Hotel ein Beispiel nehmen. Beeindruckt waren wir von der Schallisolierung, die ungestörtes Schlafen sogar beim Laden und Löschen erlaubte.
Als sehr angenehm haben wir die lockere und legere Atmosphäre an Bord empfunden. Wir haben schnell Kontakt zu den Besatzungsmitgliedern finden können und fanden es schön, wie unkompliziert wir in das „gesellschaftliche Leben“ an Bord integriert wurden. Die musikalischen Fähigkeiten der philippinischen Besatzungsmitglieder haben uns sehr beeindruckt.
Schön fanden wir den fehlenden Kleiderzwang an Bord, der von der Besatzung wohltuend auf uns Passagiere ausstrahlte. Diese unterscheidet doch eine Frachtschiffreise in sehr angenehmer Weise von einer Kreuzfahrt.
Die sprichwörtliche Schiffskost war abwechslungsreich sowie reichhaltig und hat uns gut geschmeckt.
Zusammenfassend hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war bestimmt nicht die letzte Seereise mit einem Frachtschiff.
Familie M. aus A.:
Sehr geehrte Frau Pfeiffer,
nun ist schon über eine Woche seit unserer Rückkehr vergangen und Sie warten sicherlich auf ein Lebenszeichen von uns.
Gesamteinschätzung der Fahrt: wunderschön!!!
Wir hatten wieder einmal mit allem ganz besonders großes Glück.
Das Schiff war funkelnagelneu, die Mannschaft allererste Sahne, das Wetter traumhaft und von unserer "Kammer" wollen wie lieber gar nicht reden. Herz, was willst du mehr.
Nach unserer Meinung sollte man eine Frachtschiffreise und eine Kreuzfahrt nicht miteinander vergleichen oder gar gegeneinander abwägen, was wohl schöner sei. Man vergleicht sonst Äpfel mit Birnen. Auf einem Frachtschiff ist so vieles so viel anders. Noch 14 Tage länger und man glaubt zur Mannschaft zu gehören. Dieses völlig in Ruhe gelassen zu werden und doch das Gefühl zu haben, zur Mannschaft zu gehören, haben wir sehr geschätzt und genossen. Möglicherweise hatten wir in dieser Hinsicht mit dem Kapitän und, dem Rest der Crew aber auch besonderes Glück.
Ich selbst hätte mir wenigstens einen Tag mal eine etwas höhere See gewünscht (und das schon seit Jahren), merkte aber sehr schnell, dass man diesen Gedanken in Anwesenheit von Seeleuten besser nicht laut äußern sollte. Man läuft schnell Gefahr, vom Kapitän eigenhändig über Bord geworfen zu werden. Sind halt doch recht abergläubische Menschen, die Fahrensleute. Ich konnte die Sache aber schnell wieder gutmachen, als ich behauptete, ein Garant für schönes Wetter auf jedem Schiff zu sein, was ja (leider) wieder einmal stimmte.
Zugegeben, in manchem Hafen hätten wir uns etwas mehr Zeit gewünscht. Das sagt das Herz der Verstand korrigiert dann schnell wieder, es ist halt ein Containerschiff. Dafür waren wir in Lissabon wesentlich länger, als wir auch nur zu hoffen gewagt hatten. Und das bei schönstem Wetter!!!
Wir haben so viele neue Eindrücke gewonnen, dass es mir selbst über eine Woche danach noch schwer fällt, diese einigermaßen geordnet zu äußern. Fest steht eines: dies war zwar unsere erste Frachtschiffreise, mit einiger Sicherheit aber nicht unsere letzte.
Ob Sie von den Fotos welche haben wollen schauen Sie mal. Ich habe den Fotoapparat halt nur für den Fall mit, falls die Videokamera mal versagt. Will sagen, es ist eine ganz einfache Kamera. Für Aufnahmen in den kleineren Kammern sollte man schon wenigstens ein Weitwinkel haben. Wenn Ihnen etwas gefällt, so schicke ich Ihnen gerne Abzüge oder auch den Film.
Ehepaar S. aus K.: Mittelmeerrundreise