Reiseberichte Nordeuropa

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Frankreich – Atlantikküste

 

Herr und Frau K. meldeten sich nach ihrer Reise:

Liebe Frau Pfeiffer,
die Zeit rennt und der Alltag versucht mit Macht, unsere Reise in den Hintergrund zu drücken – das wollen wir aber nicht, darum hier ein kurzes Feedback für Sie: wir waren pünktlich in Antwerpen, Bording klappte problemlos, die 1.Nacht mussten wir allerdings zu zweit in der Pilotenkabine verbringen, da unsere Vorgänger noch 1 Nacht blieben... War uns aber egal, es war heiß und ich schlief auf dem Sofa, eine Decke wäre sowieso zuviel gewesen... die gab es auch gar nicht.

Abreise aus Antwerpen war dann doch erst am Dienstagmorgen, so, dass wir den Montag nochmal in A. verbrachten. Dann Fahrt nach Zeebrügge, dort ganzer Nachmittag und Nacht... ohne Landgang. Dann herrlich bewegte Fahrt nach Montoir, wunderbar die wechselnden Wetter mit Drama am Himmel und im Wasser. Trotzdem immer wieder gute Sicht auf England und die vielen anderen Schiffe im Kanal. In Montoir von Bord und 1 Tag per Zug in Nantes verbracht – natürlich auch in St. Nazaire am Strand. Rückfahrt nach Brest in herrlicher Sonne, Sonntag in Brest, Landgang… Rückkehr mit traumhafter Sicht auf Ouessant und die berühmten Leuchttürme, mit Delphinen und Trottellummen, Ruhe, Weite, zum Glück irgendwo 2 Plastikstühle gegen das endlose Stehen... Nachts nochmal auf der Brücke – Tage der reinen Erholung: sehr gute Atmosphäre an Bord! Die Crew und der Kapitän waren alle aus Myanmar, sehr sympathisch. Auf der Brücke jederzeit willkommen, auch die Lotsen ausgesprochen nett und zugewandt, manche haben uns viel erklärt. (Wir haben uns natürlich immer sehr zurückgehalten!) Wir vermissen die ständige Bewegung, die Geräusche, die Weite, die Luft... Wir waren sehr beeindruckt vom Fleiß der Mannschaft (21 Pers.), von der Sauberkeit an Bord!! Was wir natürlich mitmachten, aber doch bedauerten war: dass der Koch für uns europäisch kochte und besonders, dass wir europäisches Frühstück bekamen, womit die nicht umgehen können (z.B. Brötchen, Butter, Marmelade... in der Form zum Abgewöhnen. Brötchen nach dem Aufbacken fest in Alu verpackt = klietschweich und feucht. Marmelade: hieß Konfitüre, war aber sicher letzte Lidlqualität.) Wir haben uns nicht gewehrt – auch nicht verbal! – weil es einfach toll war, mit welcher Aufmerksamkeit wir versorgt wurden... und 1 Woche ist ja nicht der Rede wert. In Antwerpen zurück waren wir am Montag-Spätnachmittag. – Nun sind wir infiziert und möchten gerne nochmal Ihr ganzes Programm zugeschickt kriegen, mal sehen, was daraus wird. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Organisation und Vorbereitung und schicken Ihnen viele sehr herzliche Grüße!


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